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Bevor ich Anwältin wurde, habe ich schon verschiedene andere
Dinge in meinem Leben gemacht. Zunächst habe ich nach dem
Abitur Dolmetschen und Übersetzen in den Sprachen Italienisch
und Englisch studiert. Beide Sprachen spreche ich fließend.
Da ich schon immer gerne gekocht habe, hatte ich eines Tages den
Traum von einem eigenen Restaurant und so machte ich eine Ausbildung
zur Köchin. Ich habe viele Jahre als Köchin gearbeitet,
vom Sterne-Restaurant, in dem ich ausgebildet wurde, bis hin zum
Kindergarten - dort waren die Arbeitszeiten wesentlich familienfreundlicher,
da ich mittlerweile auch eine Familie mit 2 Kindern gegründet
hatte. Eines Tages stand ich dann in der Küche, rührte
in meinen Töpfen und merkte, dass ich den Beruf der Köchin,
so sehr er mir auch gefiel, doch nicht bis an mein Lebensende
als Hauptberuf ausüben wollte. Den Traum vom eigenen Restaurant
hatte ich mittlerweile auch zu den Akten gelegt, da ich die Wochenenden
und Abende lieber mit meiner Familie verbringen wollte.
Ich hatte schon immer einen tiefen Sinn für Gerechtigkeit
und so begann ich mit 30 Jahren mit dem Jurastudium, das ich zunächst
finanzierte, indem ich abends und am Wochenende als Köchin
arbeitete, was auf Dauer aber eine zu große Belastung für
mich und meine Familie darstellte. Ich bewarb mich um ein Stipendium
und wurde ab dem Hauptstudium von der Heinrich-Böll-Stiftung
gefördert.
Direkt nach dem 2. Staatsexamen im Jahr 2005 habe ich mich erfolgreich
als Anwältin selbständig gemacht und mich dabei von
Anfang an auf Sozialrecht, Familienrecht und Lebenspartnerschaftsrecht
spezialisiert.
An meinem Beruf gefällt mir besonders der Kontakt zu Menschen.
Ich bin neugierig und interessiert an den Menschen, denen ich
begegne. Ich möchte sie gerne dabei unterstützen, mit
sich und anderen in Einklang zu kommen. Ich liebe es, kreativ
zu sein und "out of the box" zu denken und dadurch neue
Lösungen zu finden, die nicht auf den ersten Blick offensichtlich
sind.
In bestimmten Situationen suche ich auch gerne das persönliche
Gespräch mit der Gegenseite, denn ich habe die Erfahrung
gemacht, dass ein Telefonat manchmal mehr bewirken kann als 10
Briefe. Genausogut kann ich aber auch klare und auf den Punkt
kommende Schriftsätze verfassen. Was jeweils angemessen ist,
entscheide ich zum Teil intuitiv, zum Teil in Absprache mit meinen
Mandantinnen und Mandanten.
Ich bin Fachanwältin für Sozialrecht und als Mediatorin
ausgebildet
in Familien-Mediation bei der Mediationswerkstatt
Münster, einem anerkannten Ausbildungsinstitut der BAFM
(Bundes-Arbeitsgemeinschaft für Familien-Mediation e.V.)
Darüber hinaus bin ich Mitglied im Deutschen
Anwaltverein, dort auch in den Arbeitsgemeinschaften Sozialrecht
und Familienrecht, im Anwaltsnetz der DCCV
e.V. und im LSVD.
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